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2009-06-30_Vermerk_Erfahrungsaustausch.pdf
Protokoll zum Erfahrungsaustausch vom 30.06.2009
Größe: 247.25 Kb | letzte Änderung: 03. August 2009 15:10:38 -
Bericht-ueber-Leben-braucht-Rente-12.9.pdf
Für unsere Homepage Leser - Leipzig, den 18.09.2007 Forum "Leben braucht Lohn und Rente" Die AG Rente bei der OV Leipzig hat gemeinsam mit der Ortsverwaltung Leipzig das jährliche Forum unter dem oben genannten Motto organisiert und du [...]
Größe: 482.20 Kb | letzte Änderung: 23. September 2007 17:58:41 -
Informationsveranstaltung-30.10.pdf
Einschätzung zur Informationsveranstaltung am 30.10.2008
Größe: 60.73 Kb | letzte Änderung: 20. Dezember 2008 22:35:31
Rentenreduzierungen (1992 – 2006)
Auflistung der Rentenreduzierungen als PDF-Datei.
Zusammengestellt von Alfred Barta, Ortsverwaltung Halle (Saale)
Redaktionelle Mitarbeit: Klaus Groskopf, Ortsverwaltung Engelsdorf
Endbearbeitung: Dr. Dieter Hertzsch, OV Leipzig
Herausgeber:
Ortsverwaltung Leipzig
Arbeitsgemeinschaft Rente
Rosa-Luxemburg-Str. 25
04103 Leipzig
Petitionen im Jahr 2007
Im Jahr 2007 sollen verschiedene Petitionen eingereicht werden. Dazu benötigen wir Ihre Unterstützung. Information zur laufenden Unterschriftenaktion an den Petitionsausschuss des Deutschen Bunderstages finden Sie auf der Transnet Hauptseite unter dem nachfolgenden Link.
Kampf um die solidarische Alterssicherung
Die Alterssicherung ist eines der Schwerpunktthemen unserer Zeit. Seit Jahrzehnten mangelt es an einer Strategie und an Reformen aufbauend auf die traditionsreichen und bewährten Alterssicherungssysteme Deutschlands. Das grundlegende Ziel der Rente, eine den Lebensstandard sichernde Leistung, kam ins Wanken.
Leben braucht Rente - Schwerpunkte der künftigen Arbeit
⇒ Antragsformulare "Zusätzliche Belohnung an Eisenbahner" finden Sie in den Publikationen.
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen;
für diesen Beitrag wurde der Schriftverkehr dieses Jahres 2006 durch-gesehen – mit Höhen und Tiefen. Leider gilt die Feststellung, dass politische Probleme in der BRD oft ausgesessen werden, der Meister war Kanzler Kohl, auch für unsere Probleme. Klar ist: wenn man nicht ständig am Ball bleibt – wird man vergessen. Trotzdem: das Gefühl des Alleingelassenseins, das viele Kollegen beschleicht, der Frust, wenn er auf die Politik blickt, darf nicht aufkommen – denn genau das ist es, was die „Aussitzer“ erwarten!
Wir steuern dagegen.
Das Jahr 2006 brachte den 50. Jahrestag der Wiedereinführung der Altersversorgung der Deutschen Reichsbahn und seit 15 Jahren kämpfen wir darum, dass wir nicht – wie durch die sowjetische Besatzungsmacht 1945 – nun durch die Deutsche Bundesregierung enteignet werden.
In einem Arbeitsreffen Ende Juli in Berlin wurden die Schwerpunkte unserer künftigen Arbeit festgelegt, sie spiegeln sich nachfolgend wieder. Koll. Fischer, Sprecher des Bezirksseniorenrates NO und Beauftragter der Zentrale, legte fest, dass weiter sowohl auf juristischem als auch politischen Terrain gearbeitet werden muss mit dem Ziel einer Abfindungsregelung.
Die Bundestagswahl 2005 brachte drei TRANSNET-Mitglieder in den Bundestag, aber auch sie vermochten es nicht, mit Verkehrs- und Ost-minister Tiefensee ins Gespräch zum Thema Altersversorgung Deutsche Reichsbahn (AV DR) zu kommen. Auch unsere Ansätze, als Leipziger unseren ehemaligen Oberbürgermeister zu sprechen, blieben stecken – es kamen nur billige Antworten aus Bonn, dem 2. Sitz des Verkehrsministerium. Dadurch konnte die vom mdr geplante Sendung – zu unserem Forum im Volkshaus wurden hierzu bereits Interviews geführt – nicht fertig gestellt und gesendet werden. Inzwischen haben unsere Berliner Kollegen auf diesem Gebiet neue Wege beschritten, so daßs zu hoffen ist, dass die mit dem ehemaligen Verkehrsminister Dr. Stolpe begonnenen Gespräche nunmehr mit Herr Tiefensee weitergeführt werden. Trotzdem: von unserem ehemaligen Oberbürgermeister, Herrn Tiefensee, sind wir sehr enttäuscht!
Im Prinzip geht es um eine Falschaussage des Parlamentarischen Staatssekretärs Thönnes, auf das nunmehr alle Ablehnungen auf unsere Schreiben zielen. Unsere Arbeitsgemeinschaft hat an die Leipziger Friedrich -Ebert-Stiftung die Bitte gerichtet, im Rahmen ihres Veranstaltungs-programms eine Diskussion mit Herrn Thönnes und uns zu organisieren. Wenn der Termin genannt wird, werden wir Euch um Teilnahme bitten. Es liegt jetzt ein „Standpunkt“ unserer Gewerkschaft zu der nicht angenommenen Verfassungsbeschwerde, der anhängigen Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof und den gesetzlichen Grundlagen sowie unseren Forderungen vor. Er wird nunmehr für unsere Arbeit genutzt. Die Fraktion der PDS des Bundestages will ein Positionspapier in den Bundestag einbringen, in dem neben den offenen ostdeutschen Rentenüberleitungsproblemen auch die Altersversorgung der Deutschen Reichsbahn angesprochen wird. Die Entwürfe liegen bereits vor.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte, von dem wir eine Entscheidung zu unserer Zusatzversorgung erwarten, hat bisher noch keine Aussage getroffen.
Die Zusätzliche Belohnung soll in die Rentenberechnung einbezogen werden. Die Mühlen mahlen - wie üblich – langsam, ehe sich Wirkungen zeigen. In Berlin hat zumindest bereits ein Kollege, der analog zu dem Gerichtsbeschluss der Altersvorsorge der Intelligenz (AVI) gestellt ist, die Neuberechnung erhalten. Die weiteren Schritte (besonders eine Klage zwecks Einbeziehung aller Kollegen, die keine AVI erhalten) werden von unserer Gewerkschaft begleitet, hoffentlich rinnt nicht wieder die Zeit dahin. Nicht nur Probleme unserer „Eisenbahner-Rente“ standen im Arbeitsprogramm unserer Tätigkeit, sondern auch solche, die alle Rentner, also auch uns, betreffen - bzw. die Kollegen, die noch arbeiten: beim Renteneintritt betreffen werden.
Unser Kollege Alfred Barta hat bekanntlich ein Heft „Rentenreduzierungen 1992 – 2006“ erarbeitet, das von unserer Ortsverwaltung herausgegeben wurde.
Unter die Rentenreduzierung fällt auch die „Rente mit 67“, die von den Sozialverbänden und den Gewerkschaften abgelehnt wird. Am 21.Oktober 2006 demonstrierten bundesweit Gewerkschafter gegen diese Rentenkürzung. Derzeit besitzt bereits jetzt die Hälfte der über 50jährigen keinen Arbeitsplatz, die Anhebung auf „67“ verlängert also die Arbeitslosigkeit um 2 Jahre. Es handelt sich hier nicht um die „Zukunftssicherung“, sondern um den Versuch, die Ausgabenseite für die Rentner zu senken.
Auch 2006 durften wir eine „Nullrunde“ hinnehmen. Das bedeutet ein Rentenverlust in Höhe der Inflationsrate! Auch dagegen wurde protestiert.
Die Angleichung des Rentenwertes Ost – West wird weiter verschoben, man spricht vom Jahr 2030 – also einem Zeitpunkt, den die meisten von uns Rentnern nicht mehr erleben werden.
Zur Erinnerung: Rentenwert Ost 22,97 €, West 26,13 €.
Wie hoch die entgangene Rente ist, kann jeder selbst errechnen:
seine Rentenpunkte mit der Differenz, 3,16 €, multiplizieren.
Kontakte bestehen von unseren Berliner Kollegen zum Sozialverband Deutschlands, mit denen Themen abgesprochen werden, z. B. zur Angleichung des aktuellen Rentenwertes.
In unserer Zeitschrift „inform“ wird regelmäßig zu den Rentenproblemen berichtet. „Leben braucht Rente“ so wurde auch die Initiative publiziert. Die Bundestagsabgeordneten müssen immer wieder auf das Rentenproblem – das nicht immer wieder mit Kürzungen gelöst werden darf – aufmerksam gemacht werden.
Wichtig ist, dass wir nicht den Kopf in den Sand stecken! Die Ag Rente kann nicht allein die Probleme für Euch lösen, dazu muss jeder mit beitragen, sich engagieren und arrangieren!
Wir werden jede Gelegenheit nutzen, bezüglich der Rentenprobleme im Gespräch zu bleiben.
Lasst uns weiter in die Politik einmischen – aber konzentriert.
Schreiben Sie an das Parlament und an die Bundesregierung
Forderung der Senioren:
- Ein Ausgleich mindestens in der Höhe der Inflationsrate für alle Rentner in Deutschland ist zwingend erforderlich.
- Eine Angleichung des aktuellen Rentenwertes Ost an den aktuellen Rentenwert West.
- Die Reichsbahner dürfen nicht um ihre Ansprüche aus der Altersversorgung der Deutschen Reichsbahn enteignet werden.
- Keine Rente mit 67.
Dafür demonstrierten wir am 21.10.2006 in Berlin.
Unser Ziel: eine auskömmliche gesetzliche Altersrente für alle.
Schreiben Sie an:
- Gunter Weißgerber (SPD), Rosa-Luxemburg-Str. 23 04103 Leipzig,
- Rainer Fornahl (SPD), Brühl 38-40 04109 Leipzig,
- Katharina Landgraf (CDU) Dorfstr. 10 04523 Pegau,
- Dr. Barbara Höll (PDS) Frau-Holle-Weg 28 04277 Leipzig,
- Monika Lazar (Grüne) Zwenkauer Str. 4 04277 Leipzig,
- Christoph Waitz (FDP), August-Bebel-Str. 44 04416 Markkleeberg
- oder an den Bundestag, Platz der Republik 1 11011 Berlin








